2009 dürften die "Funds From Operations" (FFO) bei 45 bis 46 Millionen Euro liegen. Bisher hatte DIC Asset 34 bis 36 Millionen angepeilt. Doch nun hofft man, in diesem Jahr näher an die im Vorjahr erzielten 48 Millionen heranzurücken.
Was heißt FFO?
Die Ergebnisgröße FFO gilt in der Branche als wichtige Maßzahl für die operative Geschäftsentwicklung. Diese Kennziffer setzt sich zusammen aus dem Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern und den Gewinnen aus Verkäufen und Entwicklungsprojekten.
Die Zahl gibt Aufschluss darüber, wie viel Cash Flow im operativen Geschäft erwirtschaftet wird. Daran orientieren sich zum Beispiel die Dividendenausschüttung an die Aktionäre oder künftige Investitionen des Unternehmens.
DIC ist auf gutem Wege
DIC hat bereits in den ersten neun Monaten seine FFO auf 35,6 Millionen gesteigert. Allein im dritten Quartal lag dieses Ergebnis bei 13,9 Millionen rund ein Fünftel mehr als im gleichen Vorjahresquartal. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen von Juli bis September einen Konzernüberschuss von 5,4 Millionen Euro, was einem jährlichen Zugewinn von 54 Prozent entspricht.
An der Börse hielt sich die Freude in Grenzen. In der Spitze legte die DIC-Aktie bis auf 9,28 Euro zu. Das entspricht einem Plus von rund einem Prozent, womit das Papier nur ein wenig besser als der Vergleichsindex SDax abschnitt.
Stabile Mieteinnahmen
In der Immobilienkrise wurden Firmen wie DIC Asset arg gebeutelt. Die meisten Unternehmen können nur noch kleinere Verkäufe abschließen und übten sich notgedrungen stärker als Bestandshalter, was sich in den Ergebnissen spiegelt. DIC Asset rettete sich mit einem stabilen Vermietungsgeschäft über die Durststrecke.
Die Mieteinnahmen lagen in den ersten Monaten fast unverändert bei 100 Millionen Euro. Sie bildeten damit das Fundament der Gesamterträge die um neun Prozent auf 127,6 Millionen Euro schrumpften. Im dritten Quartal gingen die Mieteinnahmen leicht um zwei Prozent zurück. Die Gesamterträge stiegen um ein Prozent auf 42,3 Millionen.
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