Linkbild zur Suche
 Linkbild zur Suche

Meldung


20.11.2009 10:09
Victoria ist tot, es lebe Ergo!
Drei traditionsreiche deutsche Versicherungsmarken verschwinden vom Markt und werden unter dem Namen Ergo verkauft, einer Tochter der Munich Re. Dazu gehört auch die Hamburg-Mannheimer.
Bild zum Artikel

Außerdem wird die Marke Victoria vom Markt genommen. Auch den Markennamen KarstadtQuelle Versicherungen gibt es bald nicht mehr.
Die Krankenversicherung von Ergo wird unter der Marke DKV, der Rechtsschutz unter der Marke D.A.S. zusammengefasst. Die Marke ERV steht weiter für die Reiseversicherung. Die Umstellung soll für die KarstadtQuelle Versicherungen (KQV) schon zum ersten Quartal 2010 greifen, für die übrigen Marken in der zweiten Jahreshälfte, teilte Ergo am Morgen mit.

Der zur Münchener Rück gehörende Konzern begründet die Umbenennung mit der Insolvenz von Arcandor und ihrer Töchter Karstadt und Quelle. Damit entstand Handlungsbedarf für die KarstadtQuelle Versicherungen. Diesen Anlass nutzt Ergo jetzt für die Änderung ihrer Markenaufstellung.

Heftiger Gewinneinbruch
Mit der Änderung reagiert der Versicherer auch auf den heftigen Gewinneinbruch in diesem Jahr. Jörg Schneider, Finanzchef des weltgrößten Rückversicherers Münchener Rück und Mutterkonzern von Ergo, kassierte bereits Anfang November das mittelfristige Gewinnziel für die Düsseldorfer Tochter. Die bis 2012 angestrebten mehr als 900 Millionen Euro Jahresgewinn seien nicht mehr realistisch.

In den ersten neun Monaten 2009 brach der Ergo-Gewinn um drei Viertel auf 73 Millionen Euro ein. Hohe Abschreibungen im Zuge der Finanzkrise lasteten auf dem Ergebnis. Seit dem zweiten Quartal ist das Unternehmen aber zumindest wieder in den schwarzen Zahlen. Die Ergo wollte vor allem durch Kosteneinsparungen und Wachstum im Ausland in den nächsten Jahren glänzen.

1.800 Jobs fallen weg
Schneider sagte, es gebe vorerst kein neues Gewinnziel für die Tochter. Ergo könne aber noch immer eine Rendite von zwölf bis 15 Prozent auf das Eigenkapital erreichen. Das Sparprogramm müsse dafür nicht ausgeweitet werden. Ergo-Chef Torsten Oletzky will ab nächstem Jahr 180 Millionen Euro einsparen – 1.800 Jobs sollen dafür wegfallen.

lg
JavaScript ist deaktiviert!
Zur Zeit funktionieren einige Elemente unserer Website, z.B. die Suche, Charts, Auswahlmenüs etc., nur mit aktiviertem JavaScript.
Wir bemühen uns darum, die wichtigsten Funktionen zukünftig auch ohne JavaScript nutzbar zu machen.
Schwarzbuch Börse
Linkbild
Abseits des Mainstreams
Linkbild
Unabhängige Experten zu 2010
Dinge, die Ihnen Ihre Bank wohl nicht erzählt
Standort:
© hr 2009

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, radiobremen, rbb, SR>, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, arte, PHOENIX, 3sat, KIKA, DeutschlandRadio, DW-World.de Deutsche Welle

Logos der Landesrundfunkanstalten, Einrichtungen und Kooperationen der ARD Zum Internet-Angebot des Bayerischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Hessischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Mitteldeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Norddeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot von Radio Bremen Zum Internet-Angebot vom Rundfunk Berlin-Brandenburg Zum Internet-Angebot des Saarländischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Südwestrundfunks Zum Internet-Angebot des Westdeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot von ARD Digital Zum Internet-Angebot von ARTE Zum Internet-Angebot von PHOENIX Zum Internet-Angebot von 3sat Zum Internet-Angebot des Kinderkanals von ARD und ZDF Zum Internet-Angebot von Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur Zum Internet-Angebot der Deutschen Welle